Die 8 besten Profi-Tipps für die Haarpflege im Winter

Die aktuellen Temperaturen lassen keinen Zweifel: Winter is here.🥶 Während es für die meisten Menschen mittlerweile selbstverständlich ist, die Hautpflege der Jahreszeit anzupassen, überlassen Viele ihre Haarpracht in der kalten Jahreszeit aber immer noch ihrem Schicksal. Einem trockenen, brüchigen und strohigen Schicksal. Höchste Zeit, einen Blick darauf zu werfen, was unsere Haare im Winter stresst und wie wir sie jetzt bestmöglich unterstützen können. Denn: Der nächste Frühling kommt gewiss.

1. Der Heizungsluft Paroli bieten - Haare lieben Feuchtigkeit

2. Störrische Haare bändigen

3. Weniger oft waschen

4. Föhnen nur mit Hitzeschutz

5. Haarpackungen für die Extraportion Pflege

6. Viel trinken

7. Wintertauglicher Haarschnitt

8. Die richtige Farbe im Winter

 

 

Tipp No. 1: Der Heizungsluft Paroli bieten – Haare lieben Feuchtigkeit

Eine Binsenweisheit zu Beginn: Haut und Haare lieben Feuchtigkeit. Haare sind hygroskopisch, das heißt, sie entziehen der Raumluft Feuchtigkeit. Letzte ist aber spätestens mit Beginn der Heizperiode in Innenräumen Mangelware. Denn die warme Heizungsluft senkt die Luftfeuchtigkeit. In trockenen Räumen gibt es für unser Haar also nichts zu holen.

Leave-in Conditioner

Schnelle Hilfe bei Feuchtigkeitsmangel

Während dir deine Haut durch Spannen unmissverständlich mitteilt, dass sie zu trocken ist, macht sich das Leid auf deinem Kopf nicht unmittelbar bemerkbar. Dennoch: Dein Haar braucht gerade im Winter eine Extraportion Feuchtigkeit. Diese kannst du ihm zum Beispiel mit unserem caimana Leave-in Conditioner schenken. Die feuchtigkeitsspendende Textur sorgt dafür, dass dein Haar trotz allgegenwärtiger Trockenheit gut genährt und geschmeidig bleibt.
Wenn’s schnell gehen muss oder du siehst, dass dein Haar sofort Hilfe braucht, kannst du den Leave-in Conditioner auch direkt ins trockene Haar geben.

 

Tipp No. 2: Störrische Haare bändigen

Sind deine Haare zu trocken, sträuben sie sich – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kennt sie nicht, die wild abstehenden, elektrisch aufgeladenen kleinen Flughaare, die dich aussehen lassen, als seist du unfreiwillig mit der Steckdose auf Tuchfühlung gegangen?
Das Problem wird noch verstärkt durch die ständige Reibung der Haare an Schals und Mützen. Ein Teufelskreis. Vom Haarspray-Einsatz zum Bändigen der fliegenden Haare möchten wir abraten, denn viele Haarsprays belasten dein Haar in der kritischen Winterzeit noch zusätzlich. Außerdem kann deine Frisur schnell „einbetoniert“ wirken, wenn du es mit dem Haarspray übertreibst und die durch Mützen und co. platt gedrückten Haare lassen sich gar nicht mehr wiederbeleben.

Volumen ja - Frizz nein

Wir sagen ja zu Volumen, nein zu Frizz. Dein Haar soll gesund und lebendig aussehen, aber ohne störrisch abstehende Einzelgänger. Probier statt Haarspray doch einmal unser Styling & Volumen Spray, das deinem Haar einerseits dynamischen Halt gibt, anderseits die fliegenden Haare bändigt.

Alternativ kann dir der caimana Leave-in Conditioner helfen, indem er die aufgeraute Haaroberfläche schließt und deinem Haar so zu einem seidig-glatten Finish verhilft. Oder aber du mischst dein Haarwachs oder Fluid mit etwas Haaröl, um eine stärkere Pflegekomponente in deine normale Pflegeroutine zu bringen.

Profi-Tipp für den Notfall: Wer sich die Hände regelmäßig eincremt, kann direkt nach dem Eincremen mit den Handflächen sanft über das Haar streichen und so nebenbei statisch aufgeladene Haare und leichten Frizz wieder einfangen.

Tipp No. 3: Weniger oft waschen

Stell dir vor, du hast einen wunderbaren Cashmere-Pullover. Wenn du diesen jeden Tag in die Waschmaschine steckst, wie sähe das kostbare Stück nach zwei Monaten aus? Vermutlich nicht mehr tragbar. Trotzdem machen Viele genau das mit ihren Haaren: Jeden Tag eine Wäsche. Was schon zu anderen Jahreszeiten keine gute Idee ist, rächt sich im Winter besonders. Denn dein Haar verliert bei jeder Wäsche seinen natürlichen Schutzfilm und anschließend – du ahnst es vielleicht schon: Feuchtigkeit!

Was tun, damit Haare länger frisch aussehen?

Doch wie machen wir das mit dem weniger Waschen, ohne Kompromisse im Aussehen und Wohlbefinden machen zu müssen? Eine Idee: Sprühe das caimana Styling & Volumen Spray nach dem Waschen direkt auf den Ansatz. Dank des Sprays werden deine Haare weniger schnell fettig und behalten länger ihr luftiges Volumen.

Styling & Volumen Spray

Ganz wichtig: Finger weg von den Haaren! Achte mal darauf, wie oft du am Tag mit den Händen durch die Haare fährst oder dir Strähnen hinters Ohr schiebst. Einer der Hauptgründe, warum Haare schnell fettig werden, ist, dass wir zu oft mit den Händen durch die Haare fahren.
Ein Trockenshampoo kann dir darüber hinaus die eine oder andere Haarwäsche ersparen.

Tipp No. 4: Föhnen nur mit Hitzeschutz

Wir haben schon ausgiebig über das Thema trockene Luft und Feuchtigkeitsmangel gesprochen. Klar ist: Der Föhn ist ein Turbo-Austrockner. Dennoch möchten wir gerade im Winter nicht stundenlang mit feuchtem Haar durch die Gegend laufen.
Weniger heiß föhnen ist im Winter ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es gibt auch sensorgesteuerte Modelle am Markt, die kontinuierlich die Haarfeuchte messen und die Hitzeleistung automatisch nach unten regulieren, wenn das Haar trockener wird.

Haare Föhnen nur mit Hitzeschutz

Der richtige Hitzeschutz

Unbedingt solltest du im Winter beim Föhnen ein Hitzeschutzprodukt verwenden, das dein Haar im besten Falle gleichzeitig mit Feuchtigkeit versorgt. Ein Hitzeschutz-Spray oder -Fluid bildet einen Schutzfilm, der die natürliche Feuchtigkeit des Haares erhält.

Unser Leave-in Conditioner bietet dir einen Hitzeschutz bis 220 °C. Auch wenn du dein Haar generell nicht auf mehr als 180 °C erhitzen solltest, bist du mit dem Leave-in Conditioner auch bei der Verwendung von sehr heißen Glätteisen, oder wenn du mal zu lange auf einer Stelle föhnst noch auf der sicheren Seite. 

Tipp No. 5: Haarpackungen für die Extra-Portion Pflege

Hat dein Haar schon erkennbar den Winter-Blues, wird es Zeit für schwereres Geschütz. Eine reichhaltige Haarpackung kann deinen Haaren jetzt helfen, wieder richtig aufzutanken. Quasi ein Spa-Besuch für deinen Kopf. Übertreiben solltest du es trotzdem nicht. Bei Masken und Packungen gilt: Viel hilft nicht immer viel. Die zu häufige Anwendung von Intensiv-Pflegeprodukten für strukturgeschädigtes Haar kann dein Haar beschweren.

Tipp No. 6: Viel Trinken

Es klingt beinahe banal, aber natürlich solltest du im Winter besonders darauf achten, ausreichend zu trinken. Angenehmer Nebeneffekt: Ein warmer Tee sorgt an kalten Tagen für Wärme von Innen. Unser Körper besteht zum größten Teil aus Wasser, und Wasser ist an zahllosen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt – u.a. hat der Grad der Flüssigkeitsversorgung eine direkte Auswirkung auf das Haarwachstum. Trinkst du nicht ausreichend, werden auch deine Haarfollikel nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt.

Viel trinken gegen trockene Haare

Tipps für Trinkmuffel

Manche Menschen trinken mehr, andere weniger. 2-3 Liter pro Tag sollten es schon sein. Hierbei sprechen wir von Wasser und ungesüßten Tees. Die Milch im Kaffee zählt genauso wenig, wie die Cola in der Kantine zum Mittag.
Mehr zu trinken kann man sich angewöhnen. Oft hilft es schon, sich eine Karaffe mit Wasser oder schlicht ein größeres Glas an den Arbeitsplatz zu stellen. Wer ein echter Trinkmuffel ist, kann sich stündlich oder halbstündlich einen Timer stellen, der an den nächsten großen Schluck erinnert.

Tipp No. 7: Wintertauglicher Haarschnitt

Jenseits der bloßen Haarpflege, kannst du dein Haar auch mit dem richtigen Schnitt gut über den Winter bringen. Hier unsere Profi-Tipps von caimana Mitgründer Sven Hentschel:

Haare schneiden im Winter

Lange Haare: Lass dir zum Herbst-/Winteranfang auf jeden Fall nochmal die Spitzen schneiden. Die Kälte draußen und die trockene Wärme drinnen machen die Schuppenschicht spröder, was zu mehr Haarbruch führen kann.

Halbe Länge / Bob: Lass dir die Haare im Nacken 0,5 - 1 Zentimeter kürzer schneiden als du es im Sommer tun würdest. So kannst du verhindern, dass die hinteren Haarpartien auf Rollkrägen, dicken Pullovern und Schals scheuern, was ebenfalls zu mehr Haarbruch führen kann. Wer längere Haare hat, die sich gut relativ hoch am Kopf zusammenbinden lassen, kann auch so die unerwünschte Reibung vermeiden.

Tipp No. 8: Die richtige Farbe im Winter

Das natürliche Licht im Winter ist ganz anders als im Sommer, nämlich oft sehr diffus, eher im kalten Bereich des Farbspektrums angesiedelt und natürlich weniger hell. Mit der richtigen Farbe erreichst du trotzdem einen vitalen Look. Sven Hentschel empfiehlt:

Blondes Haar: Blondtöne können im Winter etwas zurückgenommen werden, sollten also weniger aschig gefärbt werden, denn im Winter ist auch der Teint heller. Sind die Haare dann zusätzlich noch sehr hell, aschig oder gar weißblond, wirkt die Gesichtshaut schnell etwas grünlich und damit ungesund. Verwende stattdessen wärmere Beige- oder Goldtöne. Das verleiht deiner Gesichtshaut mehr Frische und lässt dich auch im Winter strahlen. Wenn möglich, versuche Blondierungen im Winter generell etwas zu reduzieren, um deinem Haar nach der ebenfalls anstrengenden Sommerzeit (Stichworte: Sonne, Salzwasser, Chlor) etwas Regenerationszeit zu gönnen.

Braunes Haar: Im Moment sind bei braunem Haar eher kühle, mystisch wirkende Brauntöne angesagt. Im Winter könntest du aus oben genannten Gründen aber auch bei dunklerem Haar zu eher goldigen, wärmeren Tönen tendieren, ohne die Haarfarbe komplett zu verändern.

 

Wie du siehst, stellt die kalte Jahreszeit deine Haarpracht vor einige Herausforderungen. Mit unseren Tipps kommst du garantiert gut über den Winter und bist bereit, im Frühjahr wieder aufzublühen.